Weit hinten, hinter den Wortbergen,

fern der Län­der Vokalien und Kon­so­nantien leben die Blind­texte. Abgeschieden wohnen sie in Buch­stab­hausen an der Küste des Seman­tik, eines großen Spra­chozeans. Ein kleines Bäch­lein namens Duden fließt durch ihren Ort und ver­sorgt sie mit den nöti­gen Regelialien.

Es ist ein paradies­ma­tis­ches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht ein­mal von der allmächti­gen Inter­punk­tion wer­den die Blind­texte beherrscht – ein ger­adezu unorthographis­ches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blind­text, ihr Name war Lorem Ipsum, hin­aus zu gehen in die weite Gram­matik.

Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wim­mele von bösen Kom­ma­ta, wilden Frageze­ichen und hin­ter­hälti­gen Semi­koli, doch das Blind­textchen ließ sich nicht beir­ren. Es pack­te seine sieben Ver­salien, schob sich sein Ini­tial in den Gür­tel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kur­sivge­birges erk­lom­men hat­te, warf es einen let­zten Blick zurück auf die Sky­line sein­er Heimat­stadt Buch­stab­hausen, die Head­line von Alpha­bet­dorf und die Sub­line sein­er eige­nen Straße, der Zeilen­gasse.

Wehmütig lief ihm eine rhetorische Frage über die Wange, dann set­zte es seinen Weg fort. Unter­wegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blind­textchen, da, wo sie herkäme wäre sie

Ein Kommentar

  1. Das ist ein Test-Kom­men­tar.
    Über­all dieselbe alte Leier. Das Lay­out ist fer­tig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Lay­out nun nicht nackt im Raume ste­ht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blind­text. Genau zu diesem Zwecke erschaf­fen, immer im Schat­ten meines großen Brud­ers »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. Denn esse est per­cipi — Sein ist wahrgenom­men wer­den. Und weil Sie nun schon die Güte haben, mich ein paar weit­ere Sätze lang zu begleit­en, möchte ich diese Gele­gen­heit nutzen, Ihnen nicht nur als Lück­en­füller zu dienen, son­dern auf etwas hinzuweisen, das es eben­so ver­di­ent wahrgenom­men zu wer­den: Web­stan­dards näm­lich. Sehen Sie, Web­stan­dards sind das Regel­w­erk, auf dem Web­seit­en auf­bauen. So gibt es Regeln für HTML, CSS, JavaScript oder auch XML; Worte, die Sie vielle­icht schon ein­mal von Ihrem Entwick­ler gehört haben. Diese Stan­dards sor­gen dafür, dass alle Beteiligten aus ein­er Web­seite den größten Nutzen ziehen. Im Gegen­satz zu früheren Web­seit­en müssen wir zum Beispiel nicht mehr zwei ver­schiedene Web­seit­en für den Inter­net Explor­er und einen anderen Brows­er pro­gram­mieren. Es reicht eine Seite, die — richtig angelegt — sowohl auf ver­schiede­nen Browsern im Netz funk­tion­iert, aber eben­so gut für den Aus­druck oder

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.